Clownfisch und Anemone, das perfekte Paar?

Clownfisch und Anemone, das perfekte Paar?

Nicht nur Liebling der Unterwasserfotografen sondern vor allem seit dem Film „Findet Nemo” ist der Clownfisch einer der bekanntesten Bewohner des Ozeans. Die charismatischen kleinen Kreaturen sind meist einfach zu entdecken – am liebsten spielen sie nämlich Verstecken zwischen den Tentakeln bunter Anemonen. Was allerdings aussieht wie ein Versteckspiel, ist viel mehr als das…

Clownfische und Anemonen gehen nämlich eine symbiotische Partnerschaft ein, von der beide Seiten profitieren. Für die meisten Meeresbewohner sind die Tentakeln der Anemonen nämlich sehr giftig – sie sind mit kleinen, harpunenähnlichen Kapseln ausgestattet, die potentielle Angreifer wirkungsvoll in die Flucht schlagen und Beute in Sekundenschnelle bewegungsunfähig machen. Die Clownfische machen sich diese Strategie der Anemonen zu Nutze. Mit einer Schleimschicht auf der Haut ausgestattet, sind die Clownfische vor dem Gift ihrer Hausanemone gut geschützt.

Die Clownfische sind dank ihrer Symbiose mit der Anemone vor Feinden sicher und auch die Essensreste der Anemone räumt der Clownfisch zuverlässig auf.

Doch wie profitiert die Anemone von der Symbiose? Der Clownfisch fungiert als Lockmittel – andere Meeresbewohner, die den Clownfisch fressen wollen, werden angelockt und werden nach einem Stich mit den Tentakeln zum Futter für die Anemone. Der Clownfisch hält die Anemone zudem sauber und entfernt alle abgestorbenen Tentakeln. Das Hin- und Herwackeln, das der Clownfisch scheinbar für die Fotografen macht, sorgt zudem dafür, dass die Anemone ständig mit Frischwasser versorgt wird und hilft ihr beim Atmen.

Tatsächlich sind die beiden also ein perfektes Paar!